Die Strafe    Presseausschnitte




Kritiken:     Die Strafe-EP

Kritiken::     Strafe muß sein - LP

Kritiken:     Henry mit dem Spaten - LP

Kritiken:     Die Strafe-live - EP

Kritiken:     Jeanny - Single

Kritiken:     Die Strafe / Einleben - Split-Single

Kritiken:     Schwarz - LP / CD

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  Kritiken: Die Strafe-EP

"Ganz o.k., antesten."

Ox # 18

"...es macht unheimlich viel Spaß, sich mit dieser Single zu beschäftigen, weil sich alles so natürlich und unverbraucht anhört."

Various Artists # 8

"...und könnten Brüder von EA80 sein. Sie sind halt nur ein bißchen schneller."
"...für EA80-Fans ein Muß."

Plastic Bomb # 7

"...Alles in Allem ergibt dies letztendlich eine lustige Punk/HC-Mischung, die man sich gut reinziehen kann!"

Trust # 50

"...Wer so dreist ist, Proberaumaufnahmen auf Platte zu pressen (kann man sich dafür aber sehr gut anhören), verdient allein deswegen in dieser HighTech-überproduzierten-CD-Zeit Beachtung. Anständige Leistung."

Crimson Ghost # ?

"...es ist halt Punk und man hört wie Wut in Energie umgesetzt wird."

Back Again # 3

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  Kritiken: Strafe muß sein - LP

"...Die Strafe liefern eine erstklassige, ja geradezu begeisternde LP ab, mit größtenteils gradlinigen und eingängigen, deutschsprachigen Punksongs, die aber trotzdem viel Spielwitz, Abwechslung und bisweilen Melancholie in sich bergen..."

Plastic Bomb # 11

"...dazu haben sie die guten Riffs, die aus der Früh- und Mittelphase von EA80 sein könnten, langsame und schnelle Stücke, Abwechslung (durch die verschiedenen Vokalisten).
Dies ist eine gute Platte, die auch der Dümmste kaufen wird, weil das Zauberwort EA80 gefallen ist, und er tut gut daran, denn er erwirbt keinen Scheiß. Soll ich weitere Pluspunkte verteilen, etwa für das wunderschöne beispielhafte Klappcover, die wirklich dreist-genialen Fotos, oder mein Lieblingsstück auf dieser Platte..."

Plot # ?

"...Das Coverphoto hat wohl auch nen Heidenspaß gemacht..."
"...Die Musik ist 80er Punk, rumpelnd, scheppernd, mittel schnell.
Sehr gut, so muß deutscher Punk sein..."

Blurr # 10

"...und mit bratzender Melancholie herumspritzen. Es ist wirklich nur ein schmaler Grat, der diese Platte von der Deutschpunk-Gulaschkanone abhebt und letztendlich auch den Reiz dieser Produktion ausmacht. Wo andere mit sterilem Sound oder Karnevalsrock aufwarten, scheppert und rotzt sich Die Strafe durch sämtliche klassischen Werte der Frühachtziger.
Punk as Fuck mit Charme, Melone und gesundem Menschenverstand..."

Intro # 31

"...Nicht gerade die Musik zum Skaten, aber gut zum Bungeespringen im Regen..."

Kiang # 1

"...Als wären's die leibhaftigen jungen EA80. Die hetzenden Gitarren, das galoppierende Schlagzeug, expressiver Gesangsstil und furiose Dark-Punk-Songs..."

Malibu-Katalog

"...Denn die Platte strotzt nicht nur vor Liebe zu ihren Vorbildern, sondern auch vor Spaß..."
"...Es zeigt, daß deren intensive Gefühlsaufwallungen aus Verzweiflung, Schmerz, Liebe und Haß durchaus nicht im Widerspruch zum DIY-Spaß stehen müssen..."

Freizeit # 5

"...Fantastische Mid-Tempo-Songs voller herzzerreißender Melancholie wechseln sich ab mit schnelleren Abgehnummern, stets mit viel Spielwitz und Abwechslung versehen..."
"...Auch durch ihre gelungenen deutschen Texte hebt sich Die Strafe wohltuend von den gängigen Klischees und immer wieder gerne benutzten Parolen der Masse der Punkbands ab..."

Impact-Katalog

"...Die Rechnung von Die Strafe, aus einfachen Mitteln das Bestmögliche herauszuholen, ist wieder absolut aufgegangen..."

stadtmagazin MG

"...Dazu gibt es noch wirklich super-durchdachte (Depri-) Texte, die selbst mir -als abgehärteter Fan von solchen Texten- unter die Haut gehen..."
"...Und ich verteile noch einen Pluspunkt für das wunderschöne Klappcover...schaut's euch an!..."

Bunte Verwahrlosung # 3

"...echtes Vinyl! Dafür schonmal 100 Bonuspunkte. Die nächsten gibt es gleich für das schön gestaltete Aufklappcover. So muß eine Veröffentlichung aussehen. Und nicht nur das, die darauf enthaltene Musik reißt mich so mit, daß mir fast die Worte fehlen, es zu beschreiben..."
"...Diese Platte gehört in JEDE Punksammlung, die Single natürlich auch."

Back Again # 4

"...16 Titel und ein absolut kultiges Klappcover und in den Rillen gibt es strafenden, bösen, emotionalen Punk."
"...Also genialer Punk aus dem Bauch heraus - ur-feeling - keine trends..."

Art & Decay

"Saugeile Platte. Nicht so platter D-Punk..."

Sabbel # 1

"...die Texte sind deutsch und teilweise, besonders die deprimierenden, ganz hervorragend..."

Heft # 16

"...EA80-Martin findet Die Strafe angeblich gut, und so dürften die eingefleischten EA80-Fans begeistert sein, während der Rest sich genervt abwendet."

Ox # 20

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  Kritiken: Henry mit dem Spaten - LP


"Die zweite LP dieser Mönchengladbacher Band ist wieder ein Hammer. Als erstes fällt das sehr gelungene Klappcover mit den witzigen Fotos auf. Wer sich mit so einem liebevollen Cover derart viel Mühe gibt, der kann eigentlich gar keine schlechte Musik machen. Und so isses dann auch..."
"...Alle 16 Stücke gehören wieder zur Extraklasse."

Plastic Bomb # 18

"...Wer EA80 liebt, muß auch Die Strafe mögen..."
"...Bonuspunkte außerdem für die Texte und die Fotos im Innenteil des schicken Klappcovers..."

Ox # 26

"...genauso gut wie die Erste."
"Das Berti-Foto rult..."

Blurr # 13

"Nun gehts auf ein Neues und besseres."
"Geboten werden 16 Songs des etwas anderen Punkrock."

Dilettant # 1

"...Wieder gibt es 16 Songs im schönen Klappcover und wieder spielen die drei Gladbacher sehr gute Musik von langsam melancholisch bis schön, schnell und melodiegeladen."

Trust # 63

"Bundesberti ist nicht nur Fußballtrainer, sondern bringt auch ambitionierte Musikanten in Form.
Bei DIE STRAFE hat´s jedenfalls geklappt.Mit einem souveränen, auch in dieser Höhe verdienten 16:0 haben sich
Budde, Kai und Torsten nicht nur in die Liga der DACKELBLUT, EA80, ...BUT ALIVE und BOXHAMSTERS geschossen,
sie belegen mit "Henry mit dem Spaten" aufgrund der wirklich guten Texte durchaus einen UEFA-Cup-Platz..."

Notes # 42/97

"Eigentlich müßte ich alle Texte abrucken um Euch begreifen zu lassen, wie genial diese Platte ist."
"...DIE STRAFE haben 16 songs eingespielt, die allesamt wunderschöne Melodien und mal melancholische,
mal wütende, mal persönliche, mal traurige, mal verzweifelte und mal herrlich versponnene Texte haben,
die zusammen Spitzenstücke ergeben, die man einfach gehört haben muß..."
"...DIE STRAFE verstehen es wirklich einen zu begeistern und nie mehr loszulassen.
Sie wechseln sich übrigens mit den Instrumenten ab und scheinbar kann da jeder alles,
( auch wenn sie mal behaupteten keiner könnte was ).
"...Ein Juwel, das man besitzen muß !!!"

Am Start # 1

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  Kritiken: Die Strafe - live - EP


"Nicht so doll."
"..in Homburg wart ihr live viel besser."
"Lustige Party. Die Strafe hat zweimal gespielt,
(nach dem regulären Konzert nochmal oben, stockbesoffen wie auch das Publikum)."

Streifschuß # 12

"Der Livesound ist scheiße, kaum was zu verstehen und trotzdem empfehle ich diese Platte bedingungslos..."
"Also für Leute, die die Band nicht kennen sicherlich nicht der richtige Einstieg,
man könnte die Gruppe nach dieser Single für einen Haufen Verrückter halten,
für Fans und Freunde der Band jedoch ein geniales Kleinod, das man sich sichern sollte."

Back again # ?

"...so einen Dreck auf Vinyl zu pressen ist schon recht dreist."
"Einzig beruhigend ist, daß die Preßwerkzeuge unmittelbar nach der Pressung vernichtet wurden."

Trust # 63

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  Kritiken: Jeanny - Single

"Seite 1 besteht aus einem recht stimmungsvollen Cover von Ösi-Zecke FALCO..."
"Seite 2 beginnt mit einem alten Strafe-Song, wobei der Text abgewandelt wurde und nun gegen PC-Deppen ketzt..."

Plastic Bomb # 26

"In gewohntem Strafe-Gewand, melodisch und düster, erstrahlt Falcos alter Hit hier zu neuem Glanz..."

stadtmagazin MG # 2/99

"Die Grabschänder tragen in diesem Fall den Namen Die Strafe..."
"Dieses Unterfangen ist auch geglückt und kann sich wirklich sehen lassen.
Besser als der Falco-Revival-Kack, der da auf uns zu kam."
"Und da Strafe-Singles immer schnell ausverkauft sind, sollte man sich die Scheibe schnellstens besorgen."

Ox # 34

"Hm, ein Tribut an den Mann, der nicht Autofahren konnte ! Tanz mir den Schneewalzer mit nicht mal dem
besten Hans Hölzel-Stück, dafür aber mit Frau Kopinski, die wohl irgendwie Eindruck auf Gladbach macht.
Die Strafe sind definitiv auf der guten Seite der Macht, musikalisch sowieso, und textlich pflichte ich
bei `Zweierlei Maß´ voll und ganz bei, zu... auf alle Fälle ist es richtig !
Wer Falco covert kann entweder nur völlg bescheuert, Remix-DJ oder verdammt selbstbewußt sein !
Kann jedem Infanten nur empfehlen, die vierte Müllstation endlich dort zu lassen, wo sie hingehört,
und sich endlich einmal weiterzuentwickeln!"

Plot #

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  Kritiken: Die Strafe / Einleben Split-Single

"Die Single erinnert nicht nur optisch an die Split-7" von EA80 und den BOXHAMSTERS.
DIE STRAFE werden immer mit ersteren verglichen, EINLEBEN mit letzteren. Da ist es nur die logische Konsequenz,
daß beide als Gag nun die jeweiligen Songs von der gemeinsamen EA80 / BOXHAMSTERS-Single covern.
Und die beiden Bands machen das wirklich begeisternd gut ! Auf dem Backcover gibt´s noch ein Bild der
berühmten `Mönchengladbacher Schule´. Who the fuck is Hamburg ?!! Eine durch und durch gelungene Single,
sowohl vom Humor, als auch von der musikalischen Umsetzung !!"

Plastic Bomb # 26

"Da Die Strafe ständig mit EA80 und Einleben mit den Boxhamsters verglichen wird, lag nichts näher,
als genau diese Songs einzuspielen, nicht ohne den Stücken den eigenen Stempel aufzudrücken,
um Eigenständigkeit zu beweisen. Das ist gelungen."

stadtmagazin MG # 2/99

"Hier eine Huldigung, das ist wohl das falsche Wort, eher eine Anspielung auf den Vergleich
der schreibenden Zunft, der Strafe mit EA80 und Einleben mit den Boxhamsters.
So wird auch die Split-7" der beiden alten Männer hier kopiert.
das Cover als Negativ und die Songs sehr positiv."
"Alles in allem ein guter Spaß, den man sich getrost besorgen kann."

Blurr # 18

"Ja, meine Güte: `Die Strafe klingen wie die frühen EA80. Einleben wie eine Mischung aus
EA80 und Boxhamsters´! Na und ? Erzähl was neues ! 100.000 andere Bands klingen wie
schlechte Discharge oder wie die Ramones auf Aknecreme, was soll´s also ?
Da covern beide Bands eben die Bands nach denen sie klingen und legen damit eine 7" in anderer
Form wieder auf, die 1992 auf Black Box erschienen ist, die heute kaum noch einer kennt.
Damals coverten sich EA80 und die Boxhamsters gegenseitig und zeigten so ihre Seelenverwandtschaft,
die sich bis heute gehalten hat. Nun haben die beiden Originalsongs auch 1999 nichts von ihrer
Faszination verloren. `Auf Wiedersehen´ ist sowieso mein absolutes EA80-Lieblingsstück,
passend zu so vielen Gelegenheiten und immer wieder für aufgestellte Haare im Nacken gut.
`Wo steht die Uhr´ in dem Tempo, wie Einleben es spielen, läßt endlich einmal erkennen,
wo der Hund begraben ist, in Manchester nämlich !
Große Vorbilder, großartige Neuverfilmung.
Sag danke zu Vatern!

Plot #

"Huch ! Ja, huch ! Mehr fällt mir echt nicht ein..."

Ox # 34

(Tja...dann wollen wir es auch dabei belassen... )

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Kritiken: Schwarz - LP / CD

 

"Zurück mit einem Knall! Yippie yeah! Bis ich sie nicht hatte, wußte ich nicht mal, dass ich sie vermißt habe!
Da sage noch mal jemand, dass die 90er keine großartigen Punkbands zu bieten hatten. Die Strafe sind eine davon.
Und 10 Jahre ohne Bestrafung sind genug! Mit "Schwarz" schließen sie nahtlos an ihre beiden Vorgängeralben an.
Und dabei sind sie noch einen Tick besser, als sie es je vorher waren. Früher hatten sie ja quasi immer einen
Überhit auf den Alben und der Rest bestand nur aus Hits. Da hat das 10jährige Reifen den Songs hier durchaus gut getan.
Die Songs spielen mit Witz, Ernsthaftigkeit und Ironie. Dabei sind sie musikalisch abwechslungsreicher denn je,
ohne dabei jemals ihren typischen Strafen-Sound zu verlieren. Mittlerweile gibt es ja massig Bands,
die in den Spuren von EA80 versinken. Die Strafe können da locker drin fahren und die Spur auch
hin und wieder mal verlassen." Swen

Plastic Bomb # 62

 

"2006 aufgenommen, 2007 gemischt und 2008 erschienen: Schwarz. DIE STRAFE ist zurück! Kennen wir noch alle aus den 90ern – oder etwa nicht? „Henry Mit Dem Spaten“ sollte uns bekannt sein. Was macht der wohl heute? Nun ja – DIE STRAFE jedenfalls macht das, was sie schon vor 12 Jahren gemacht hat: PUNK! Die Zeit konnte den Gladbachern nichts anhaben. In ihrem Mikrokosmos scheint diese jede Bedeutung verloren zu haben, denn „Schwarz“ knüpft derart nahtlos an das letzte vor 12 Jahren erschienene Album an, dass beide Scheiben auch prima als Doppel-LP funktionieren würden. (Konjunktiv! – siehe Titel 3) „Schwarz“ ist nicht nur musikalisch und thematisch, sondern auch im Layout dem 96er Album sehr identisch. So bewegt sich auch diese Scheibe zwischen ironisch-minimalistischem Punkrock und melancholisch-nachdenklichem Düsterpunk, der immer von viel Melodie und Kurzweiligkeit getragen wird. Der Opener „Es Klopft“ ist ein perfekter Einstieg in das Album. Die Beschreibung des Wahnsinns, der ganz ganz langsam in dir hoch kriecht, bis er deine Schaltzentrale erreicht hat und ausbricht. Auch musikalisch ist dieser Prozess bestens untermalt und veranschaulicht. Mit „Spiegel“ folgt dann eigentlich schon der erste Hit. Es sind starke Parallelen zu den alten EA80 auszumachen und textlich gibt es einen Einblick in die rätselhaften Abgründe der eigenen Psyche. Wer sich heute so offenbart, ist eigentlich „emo“ - gilt aber für DIE STRAFE nicht. Derartige Themen werden und wurden vermehrt auf diesen und den vorherigen Alben bearbeitet. Generell dreht es sich inhaltlich immer eher um persönliche Gedankengänge/Weltanschauungen und den Wunsch, irgendwann mal mit sich und dem da draußen klar zu kommen. Da sich alle drei Musiker auch ans Mikro trauen, sorgt das für gelungene Abwechslung. Insgesamt gibt es 16 Stücke (die jetzt nicht alle einzeln vorgestellt werden), die authentisch sind und manchmal einen kleinen Hang zum Dilettantismus haben, um dann wieder mit großen Melodien aufzuwarten. Eine tolles Stück „Punkrock“ und damit also alles beim Alten. Und so findet die 3. LP ihren Platz bei den anderen beiden und wartet gemeinsam auf Nr.4. Vinyl ist wie immer handnummeriert mit Klappcover und neu: zeitlich auch als CD erhältlich!..."

Wahrschauer

 

 

"Nein, das gibt es doch nicht. Da haben die netten Nachbarn der STRAFE es doch tatsächlich nach sage und schreibe 10 Jahren geschafft ein neues Album aufzunehmen. Man, man, was ist nur los? 10 Jahre, das bedeutet, dass kein einziger der jungen Punks, die hier Freitags auf den Treppen vor dem Theater sitzen jemals von dieser Band gehört hat, weil sie bei der letzten Veröffentlichung noch mit Pokemons spielten. Und DIE STRAFE ist immer noch genau das, was sie immer war: Eine äußerst sympathische Band, die zwar ähnlich wie EA80 klingt und zumindest, was ihre Veröffentlichungen angeht auch so aussieht, aber immer noch ihren ganz eigenen Humor haben. Alleine die Fotos im Booklet sind wieder großartig. Wildes Instrumentetauschen steht mal wieder auf der Tagesordnung, aber Torsten kann immer noch keine Drums bedienen. So bleibt es bei ihm bei der Gitarre und dem wirklich stark nach EA80 klingenden Gesang. Und wenn wir schon wieder bei der anderen Mönchengladbacher Band sind, kann man auch gleich noch erwähnen, dass ein sogenannter Junge auch noch die Mischregler bediente. Was soll man über diese Band noch schreiben? Die Songs sind natürlich immer noch nicht perfekt gespielt, es gibt Timingschwankungen, holperige Gitarren, aber scheiss drauf! Das hier ist wieder so rund und mit Spass eingespielt, dass ich es einfach nur liebe. DIE STRAFE ist sowohl eine der ersten Punkbands, die ich hörte, als auch interviewte. Wenn ihr 19 seid und schon mal was von EA80 gehört habt, kauft euch DAS HIER, und wenn ihr wisst, was Vinyl ist, greift zum Klappcover…."

Useless # 101

 

 

"11 Jahre haben sie sich auf Schloß Strafe eingeschlossen, unzählige Schlagzeuger gezüchtigt, an neuen Songs und Sanktionierungsmaßnahmen gebastelt. So oder so ähnlich könnte die letzte Dekade für das Trio aus Mönchengladbach gelaufen sein. Nun ist Die Strafe wieder aufgetaucht, eine neue Platte erblickt das Licht und es wurde schwarz... 16 neue Songs, Cover & Booklet optisch traditionell wieder in schwarz/weiß gehalten, versprechen Großes. Eine Platte gespickt mit düstererem, oft treibenden, aufgebrachten Punkrock, wenig heiter, manchmal mit Ironie versetzt und an den richtigen Stellen abgrundtief... Experimentiert wird auch nach 16 Jahren Bandgeschichte nicht übermäßig viel, die Songs kommen meist im typischen Strafe-Gewand daher, lassen aber dennoch keinerlei Abwechslung vermissen, dafür sorgt allein schon die vielfältige, variable Stimmgewalt und die spürbare Tiefe des Sounds. Und wer mag schon Beeps & Clongs hören, wenn es um die Schluchten der Seele, den Tod oder zwischenmenschliche Zerbrechlichkeiten geht?! Einzelne Songs hervorzuheben fällt schwer und wird der Platte auch nicht gerecht, dennoch sei vermerkt, dass gleich mit "Es klopft" ein zärtlich, beklemmender Einstieg gelungen ist und neben zahlreichen tollen Songs (Gedeih und Verderb, Schwarz, Kleen etc.) auch eine dritte, herrlich schräge Version von "Punkrockmädchen" den Weg auf den Tonträger gefunden hat. Ja, EA80 liegen nicht fern und Junge hatte auch seine Finger in der Produktion, aber Die Strafe hat längst einen eigenen Weg betreten, und es ist ihnen erneut gelungen sich weitab des zeitgenössischen Mainstream-Bubble-Punks ein kleines Denkmal zu setzen. Bleibt zu hoffen, dass sie uns nicht wieder mit einer Wartezeit von 11 Jahren auf das nächste Album bestrafen und eines Tages vielleicht doch noch einen ausgewiesenen und abgehärteten Schlagzeuger finden werden... "

Mondo Bizarro

 

Vor fast zehn Jahren, als DIE STRAFE ihr letztes Album rausbrachten, interessierte ich mich mehr für He-Man und Powerrangers als für deutschen Punkrock, wie schön nun, dass jetzt, ohne große Ankündigungen ein neues Album der Urgesteine kommt, mir die Verfehlungen meines 10-jährigen Ichs aufzeigt und einfach nur toll ist wie eh und je. Die drei Altpunks aus Mönchengladbach spielen auch heute noch stark EA80 beeinflussten Punkrock, düster, zynisch und humorvoll. Kein Wunder, saß doch Junge von eben EA80 an den Mischpulten. Die 16 Songs von Schwarz drehen sich um kaputte Beziehungen, die generelle fucked-upness der Welt und Punkmädchen, gehen gut nach vorne, sind simpel und nicht überkandidelt und das wichtigste: sie machen Spaß. „Punkmädchen 3“ enthält sogar fast Kermithaften Gesang und mehr DuWhapaDoobies, als man erwarten würde, während anderswo auf „Schwarz“, nomen est omen“, eher melancholische Erkenntnisse mit rotzigen Gitarren vorherrschen. Das Artwork ist mit humorigen Fotos wundervoll gestaltet. Noch immer werden die Instrumente untereinander getauscht aber Gitarrist/Sänger Torsten kann immer noch kein Schlagzeug. Alles beim Alten also? Ja. Und es tut gut.

allschools.de

 

"Was passiert wenn eine Band "Die Strafe" heißt und ein Album mit dem Namen "Schwarz" veröffentlicht? Richtig, ich erkundige mich im Internet, surfe hier und surfe da, um an Informationen und Hörbeispielen zu gelangen. Ich gab also "Die Strafe - Schwarz" bei einer Suchmaschine ein. In den Resultaten fand sich allerhand, am lustigsten fand ich einen Artikel der sich mit der Frage "Wie hoch ist die Strafe wenn man Schwarzarbeiter beschäftigt?" befasste. Lustig wohin eine Recherche mich überall führen kann. Aber diese Anekdote nur am Rande. "Schwarz" ist nun das erste Album nach 10 Jahren musikalischer Abstinenz von einer Band namens "Die Strafe", die nicht nur eine lokale sondern irgendwie auch eine musikalische Nähe zu EA80 hat. Dies ist auch die erste Veröffentlichung die ich von dieser Band auf CD habe. Die beiden vorangegangenen LPs und ich glaube eine Single besitze ich auf schwarzes Gold (Vinyl, nicht Öl) gepresst. Auf Schwarz präsentieren sich Die Strafe wohl wie auch schon früher. Punkrock mit Hang zu humoristischen Außerungen oder aber auch mit ernsteren Beiträgen in Sachen Liebe, Tod und ähnlichen Themen. Gewohnt Punkrockig geht die Band hier vom ersten Song bis zum letzten zur Sache. Insgesamt gibt es hier 16 mal Die Strafe, die jeder verdient, auf die Ohren. Das Album kann sich gut hören lassen und macht auch nach viel zu langer Zeit immer noch ordentlich Spaß. Eine der wenigen Bands die ich aus diesem musikalischen Genre noch höre und auch zu schätzen weiß."

Monsters and Critics

 

"Und welches Wurmloch ist jetzt noch mal kollabiert, dass hier eine CD von Die Strafe auf Beri Beri Records aufschlägt? Pardon, ich wollte Ihnen sicher nicht unterstellen, so alt zu sein, um sich über diesen Umstand zu wundern. Also: Von Die Strafe aus Mönchengladbach und dem Label hat man mitunter zehn Jahre nichts mehr gehört. Man dachte, sie sind verzogen, vergangen, durch. Davon will "Schwarz" aber nichts wissen. Düsterer Punk jenseits der Scheiße und dabei von der Vielseitigkeit einer guten Boxhamsters-Platte. Schnelle Stücke, ruhige, Slogans, Humor, Power. Aufgenommen wurde das alles von Junge von EA80. Geil mit Küsschen drauf."

Intro

 

"...Im schwarz/weiss Artwork inkl. Texten (und geilen Bandfotos) donnern dir 16 Tracks entgegen, bei denen es nichts zu Lachen gibt. Meist wütendener (und dann auch schnell gespielter), düsterer Punk, der durch seine Einfachheit bestimmt wird und vor allen Dingen von den persönlichen Texten lebt. Klar sind da dann EA80 nicht weit, "Gedeih und Verderb" (ein Hit!) erinnert an Grauzone und die Boxies schimmern auch mehr als einmal durch. Klasse Scheibe!"

Flight 13

 

"Nach über 15 Jahren Bandgeschichte und gut 10 Jahre nach ihrem letzten Album meldet sich das sagenumwobene Trio zurück. Auf Schwarz präsentieren sich die Musiker erneut als einzigartige Vertreter des deutschsprachigen Punkrocks. 16 neue Tracks, die eine sehr wavige Interpretation von Punk zelebrieren, in trockenem, transparentem Sound besser als jemals zuvor inszeniert. DIE STRAFE zeigt sich noch vielfältiger, die Songs sind ausformulierter als auf den Vorgängern, das bekannte melancholische Flair paart sich mit eingängigen Melodien und dem tiefen Gesang. Natürlich ist die Nähe der Band zu den Nachbarn und Freunden von EA 80 ein offenes Geheimnis - Martin aka JUNGE produzierte bei Schwarz sogar mit und die Referenzen sind in der Musik und den Artworks erkennbar. Es ist schwer zu sagen, ob sie sich trotzdem oder gerade deshalb einen so respektablen Ruf in der deutschen Punkszene erarbeitet haben. Es hilft vielleicht, sich DIE STRAFE als den etwas albernen und ungezogenen kleinen Bruder von EA 80 vorzustellen. So oder so hat Schwarz das Zeug dazu, Ende 2008 zu den erinnerungs-würdigsten deutschsprachigen Punkalben des Jahres gezählt zu werden."

Amazon

 

"...nach 11 Jahren bringen die EA80 Kollegen aus Mönchengladbach wieder ein neues Album heraus!!! 16 mal deutscher Punkrock mit nachdenklich-melancholischen Texten, der die Parallelen zu EA80, AUTOZYNIK oder SERENE FALL auch kaum leugnen kann und will...dennoch haben DIE STRAFE längst einen eigenen Stil entwickelt und bilden, nicht zuletzt auch wegen der Texte, einen Gegenpol zu den die Medien dominierenden und etablierten Rock/Pop-Gruppen im Mainstream, die uns eine bunte Welt mit strahlenden, dynamischen, stets kauffreudigen Konsumenten und lächelnden, glücklichen Senioren, die ihre Rente genießen, verkaufen wollen... Wir wissen natürlich aus dem Alltag, das dieses BILD so nicht stimmt. Die Aussage bei DIE STRAFE ist daher auch anders und hat symbolisch-apokalyptischen Charakter - denn die Zukunft ist: »Schwarz«!"

Amöbenklang

 

"Die Strafe kommen aus Mönchengladbach und existieren mittlerweile seit über 15 Jahren. Gegründet wurde die Band im Jahr 1992, zwei Jahre später erschien die erste Single und 1995 schließlich der erste Longplayer "Strafe muss sein". Danach gabs noch ein weiteres Album, eine weitere Single, eine Live-Single und eine Split- Single mit Einleben. Seit der Split-Single (ihre letzte Veröffentlichung) sind 10 Jahre vergangen und jetzt gibts mit "Schwarz" endlich mal wieder ein Lebenszeichen der Band. Wer an Mönchengladbach und Punk-Rock denkt, dem/der fallen wohl zuerst EA80 ein. Musikalisch können Die Strafe wohl problemlos mit ihnen verglichen werden. Düsterer, treibender und trotzdem sehr melodischer Punk-Rock. Die 16 neuen Songs sind sehr abwechslungsreich, mal schneller, mal etwas langsamer und definitiv nicht immer melancholisch, wie man vielleicht annehmen könnte. Irgendwelche Songs hier besonders hervorzuheben macht keinen grossen Sinn, da eigentlich alle Songs richtig gut sind. Junge von EA80 hatte bei der Produktion der Platte übrigens auch seine Finger im Spiel. Nach dem Hören von "Schwarz" ärgere ich mich übrigens schwarz (hahaha, was für ein Wortspiel), dass ich die Release-Party im JUZ Mannheim verpasst habe ... wirklich schade! Aber die großartige Musik ist noch nicht genug. Genauso toll ist auch die Aufmachung der CD geworden. Im umfangreichen Booklet, das natürlich komplett in schwarz/weiss gestaltet ist, gibts neben den kompletten Songtexten auch verschiedene Band-Fotos zu verschiedenen Thematiken, bspw. "Schloss Strafe", "Die Strafe in 30 Jahren" oder "Straße muss sein" (letzteres gefällt mir übrigens am besten)."

www.kink-records.de

 

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